06.02.2023

Du, Hans-Georg Maaßen, möchtest nicht aus der CDU austreten; und das ist verständlich.

Als Du noch Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz warst, hast Du damit begonnen, rechtsextremistische und verschwörungsmythische Parolen zu plärren.

Nachdem Du von Staatsämtern entbunden wurdest, hast Du den Sturz in die Bedeutungslosigkeit mit immer lauterem und rassistischerem Geschrei zu verhindern versucht. – Nach dem Motto: Solange mir viele Menschen beim Absturz zusehen, geht es bergauf.

Dein Verhalten kennt man von Kleinkindern, die die ihnen fehlende Aufmerksamkeit durch Herumschreien gewinnen möchten. Das Gefasel von „einer grün-roten Rassenlehre, nach der Weiße als minderwertige Rasse angesehen werden und man deswegen arabische und afrikanische Männer ins Land holen müsse“ ist nichts anderes als ein sich vor der Supermarktkasse am Boden wälzender Hans-Georg Maaßen.

Und deswegen möchtest Du nicht aus der CDU austreten. In der AfD, in die Du wegen Deiner Gesinnung gehörst, würdest Du mit Deiner Hetze genauso wenig auffallen wie ein Blindgänger in einem Minenfeld.

Nur in der CDU gibt es nicht so viele Rechtsgesinnte, als dass Du mit Deinen rechtsextremistischen und antisemitischen Parolen nicht auffielest, und nicht so wenige Rechtsgesinnte, als dass Du für Deine Hetze keinen Beifall bekämest.

Du, Hans-Georg Maaßen, bist trotz all Deiner Bemühungen nichts weiter als einer von vielen Menschen dieser Zeit – Menschen, für die noch mehr als früher Vorurteile statt Tatsachen sowie Unterstellungen statt Argumenten zählen und die zur Realität einen genauso großen Abstand halten wie zur mit unangenehmen Tatsachen aufwartenden Waage.

Wenn es die CDU nicht schaffen wird, Dich durch ein Ausschlussverfahren aus der Partei zu beseitigen, dann aber zweifellos durch ein Ausschussverfahren.

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